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Perry
Rhodan Studies
Abstract:
Die
Einleitung zu dem Band über die deutsche
Science Fiction-Serie Perry Rhodan beschreibt die verschiedenen
Perspektiven, aus denen dieses Phänomen der Massenkultur in dem
Sammelband betrachtet wird. Diese Serie erscheint seit über 40 Jahren.
Sie wird von einem Autorenteam geschrieben und gilt inzwischen als die
weltgößte Science Fiction-Serie. Ihr Medium sind "Hefte" - ein "kleines
Massenmedium", dem die Medienwissenschaft zu wenig Aufmerksamkeit
schenkt.
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Klaus
Bollenhöfener, Klaus Farin,
Dierk Spreen
(Hg.):
Spurensuche im All. Perry Rhodan Studies. Berlin
2003: Tilsner
ISBN 3-936068-88-7, € 20,00
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(derzeit vergriffen)
Inhaltsverzeichnis
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Einleitung
Zu Beginn
des 20.
Jahrhunderts verändert sich die
Kulturlandschaft der Industrienationen grundlegend. Die Zwänge der
Arbeitsgesellschaft lockern sich. Freizeitindustrie, Konsum- und
Medienkultur
beginnen sich herauszubilden. Insbesondere in den großen
Industriestädten
entsteht eine Massennachfrage nach unterhaltenden Sensationen und damit
ein
neuer Markt.
Während
die Organe der
Arbeiterbewegung, die an der Entstehung der freien Zeit jenseits des
Fabrikgebäudes und auch an einem, wenn auch geringen Überschuss an
Geldmitteln
im Arbeiterhaushalt wesentlichen Anteil haben, eine 'vernünftige
Erholung'
propagieren, entdecken findige Kulturunternehmer die kommerziellen
Möglichkeiten des Erholungs- und Freizeitmarktes. Eines der Angebote,
die um die
knappen Mittel der Unterschichthaushalte konkurrieren, sind in
Groschenromanen
veröffentlichte Fortsetzungsgeschichten: 'Hintertreppenromane', die von
jenen
gelesen werden, welche die herrschaftlichen Vordertreppen nicht
betreten
dürfen. Solche populären Lesestoffe im Heftformat gibt es in
Deutschland schon
seit der Wende zum 19. Jahrhundert. Ihre Hochzeit fällt in die Jahre
zwischen
1905 und 1914 (vgl. Galle 1998; Maase 1997; Schenda 1976).
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Im
Kontext der
'Kulturkrise' um 1900 bildet sich angesichts
der Freizeitindustrie ein Diskurs heraus, der meint, 'höhere'
Kulturwerte gegen
die 'Schundromane' und die Sensationsindustrie verteidigen zu müssen.
Dieser
Diskurs, der von der Differenzierung zwischen Hoch- und Massenkultur
lebt,
bestimmt noch heute häufig kulturkritische Wahrnehmungsweisen. In den
Massenkünsten wittert man eine Gleichmacherei des Geschmacks und
unterstellt
ihren Konsumentinnen und Konsumenten den Verlust der Kritikfähigkeit.
Dieser
Wahrnehmung
sieht
sich
auch die seit 1961 erscheinende Science-Fiction-Romanserie Perry
Rhodan bis heute ausgesetzt. Dabei ist sie gleich doppelt
betroffen. Von
"Heftchen" könne man ohnehin nichts anderes erwarten als
"Schund". Dazu kommt, dass Science Fiction per se von den meisten
Kulturintellektuellen nicht ernst genommen wird. Viele
kulturwissenschaftliche
Untersuchungen haben zwar die kulturkritischen Mythen und "Schmutz
&
Schund"-Vorwürfe anhand von SF-Fernsehserien, insbesondere jenen aus
dem Star-Trek-Universum,
dekonstruiert. Aber ausgerechnet die Perry-Rhodan-Serie, welche
auf die
Kritik, die auch hier nicht ausbleiben konnte (vgl. Kasper 2003),
reagiert hat,
ist bislang nicht Gegenstand einer umfangreichen Forschung geworden.
Kursorisch
erschienen über die Jahrzehnte verstreut immer wieder Beobachtungen zu Perry
Rhodan, insbesondere aus den Bereichen der Literaturwissenschaft
und -soziologie,
aber diese lassen sich schwerlich in einem kontinuierlichen
Forschungskontext
zusammenfassen. Auch die Medienwissenschaften scheinen sich bislang
wenig für
die Unterhaltungsliteratur im Heftformat als eines der ersten
wirklichen
Massenmedien zu interessieren.
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Dieser
Mangel an
Forschungskontinuität ist insofern
erstaunlich, als es sich um ein ausgesprochen erfolgreiches
literarisches
Projekt handelt. Die Perry-Rhodan-Serie ist nicht nur die
weltweit
auflagenstärkste SF-Serie, sie stellt mit einer Laufzeit von nunmehr
über 40
Jahren auch ein einmaliges kulturhistorisches Archiv dar. Weiterhin ist
sie
kein Produkt der amerikanischen Populärkultur, sondern der deutschen,
und wird
international breit rezipiert. Zugrunde liegt ihr bis heute die Arbeit
eines
Autorenkollektivs. Kennzeichnend für die Serie ist außerdem, dass die
Leser
einen starken Einfluss auf die Gestaltung der Handlung nehmen können.
Dieses
Buch
versteht
sich
als Beginn einer im Bereich der Science Fiction Studies
(SFS)
anzusiedelnden Reihe von (möglichst) koordinierten interdisziplinären
Untersuchungen zum Thema Perry Rhodan. SFS betreiben keine
Forschung,
die sich spezifisch auf ein Fach - wie etwa Literaturwissenschaft -
eingrenzen
lässt. Ihr Gegenstand ist zunächst ganz allgemein das Verhältnis von
medialer
Fiktion und wissenschaftlicher Wissensproduktion. Das Feld, das sich
zwischen
Science und Fiction öffnet, bezieht die ganze moderne Gesellschaft und
Kultur
mit ein, da diese fundamental auf technische Veränderung ihrer
Reproduktionsbedingungen verwiesen sind (vgl. Uerz 1999, S. 16). Das
meint
nicht nur, dass neue Produktions-, Kommunikations- und
Haushaltstechnologien
die Gesellschaft durchdringen oder dass säkularisierte und
naturwissenschaftliche Weltbilder die Vorstellungen von Individuum und
Gesellschaft
stark beeinflussen. Das meint auch, dass Gesellschaft und Kultur in
hohem Grade
sozial- und kulturtechnisch planbar erscheinen. Die moderne
Gesellschaft
zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass das Zusammenleben der Menschen
permanenten
politisch-sozialtechnischen Steuerungszugriffen unterliegt.
SF
erfüllt
zum
Einen
die Funktion eines Akzeptanzbeschleunigers und Wegbereiters neuer
Alltagstechnologien (Flessner 2000). Im Benjaminschen Sinne bereitet
sie die
Gesellschaft und insbesondere die technowissenschaftliche Elite auf die
"Chockwirkungen" einer zunehmend artifiziellen Gesellschaft vor
(Benjamin 1963, S. 39). Dabei versteht sie es auch, die Faszination für
diese
Gesellschaft zu erzeugen: Im Geiste werden bereits neue Räume jenseits
der Erdoberfläche
passiert, während doch noch an der Erfindung des Flugzeugs oder des
PKWs
gearbeitet wird. Insofern übt SF nicht nur das Leben in der
artifiziellen
Gesellschaft ein. Vielmehr liefert sie Motivationen, neue Räume und
neue
Möglichkeiten technologisch zu eröffnen. Das Verhältnis von
Naturwissenschaft
und Fiktion kann daher nicht so linear gefasst werden, dass daraus etwa
die
Forderung nach einer möglichst großen "Treue" der SF-Literatur
gegenüber dem naturwissenschaftlichen Wissen abzuleiten wäre. Die
Technik und
die Natur in der Fiktion müssen nur in sich probabel sein.
Zum
Anderen
reflektiert
SF
die sozial- und selbsttechnische Dimension moderner
Möglichkeitsräume.
Social Fiction, die als genuiner Aspekt von SF betrachtet werden muss,
befasst
sich mit den Problemen der Selbst-, Körper- und Geschlechtskonstruktion
genauso
wie mit den Chancen und Risiken sozial- und polizeiwissenschaftlicher
Herrschaftsmittel oder den sozialen Folgen technischer Innovationen
(vgl.
Schröder 1998: 68-103).
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Perry
Rhodan
fällt auf den ersten
Blick in die Kategorie der Abenteuer-SF.
Aber bereits die ideologiekritische Polemik der 70er Jahre hat erkannt,
dass in
der Serie Vorstellungen des Sozialen unter den Bedingungen neuer
Technologien
und des Ausgreifens in neue Räume ausgedrückt werden (vgl.
Pukallus/Hahn/Pukallus 1979). Allerdings ist diese Ideologiekritik
etwas
vorschnell mit der Bewertung und Einordnung ihres Gegenstandes gewesen.
Die
Serie ist kein 'Werk', dass sich in ein einfaches Urteil einfassen
ließe.
Bereits ihr Umfang bedingt, dass sich so ziemlich jede These an
einzelnen
Romanen belegen lässt. Damit ist aber noch nicht viel gewonnen.
Generell
ist
SF
nicht
fiktiver Abklatsch der Naturwissenschaften, sondern vielmehr der
Diskurs einer
Gesellschaft, die fundamental auf der "Macht des Machens", d.h. dem
technisch-wissenschaftlichen und politisch-sozialtechnischen Verändern
der
menschlichen Lebensbedingungen beruht (vgl. Schwonke 1957, S. 107-114).
Als
Medium der Reflexion der Folgen solcher Veränderungen ist sie ebenso
Teil des
Diskurses der "reflexiven Moderne" im Sinne von Ulrich Beck und
Anthony Giddens (vgl. Beck 1986, S. 26f.; Giddens 1996, S. 52-62). Es
steht zu
erwarten, dass diese beiden Verweisungen - a) auf die konstruktive und
b) auf
die reflexive Moderne - insbesondere für eine SF-Serie gelten, die wie Perry
Rhodan seit über 40 Jahren die bundesrepublikanische Gesellschaft
begleitet.
Die
Größe
des
vorliegenden
Objekts rechtfertigt es, im speziellen von Perry
Rhodan Studies
zu sprechen. Die Absicht dieser Studien ist es, dieses singuläre
literarische und
massenmediale Ereignis endlich in den Blick zu nehmen. Selbst die
amerikanischen SFS haben sich bislang kaum um dieses Phänomen
gekümmert. Der
nun vorliegende Band kann der zu konstatierenden, fachübergreifenden
Forschungslücke zwar nicht abhelfen, aber er möchte sie doch zumindest
ein
wenig füllen. Es geht darum, in einem verdichteten Diskussionskontext
kulturwissenschaftliche, -soziologische und -historische Perspektiven
auf das
populärkulturelle Ereignis Perry Rhodan anzusetzen. Anvisiert
wird die
Eröffnung eines interdisziplinären Horizontes, der die Serie als ein
spezifisches Medium kultureller Reflexivität (nicht nur) der
bundesdeutschen
Gesellschaft zugänglich macht.
Dietmar
Dath eröffnet
diesen Band mit einer Polemik gegen die kulturwissenschaftliche
Methode,
massenmediale Phänomene lediglich als Symbole anderenorts
stattfindender
gesellschaftlicher Entwicklungen zu lesen. Auch wenn nicht alle Texte
dieses
Bandes Daths Kritik der Kulturwissenschaften in dieser Radikalität
folgen
möchten, so liefert er doch die Parole für die folgenden
Untersuchungen: ‚Näher
ran!'. Auf Daths Eröffnung folgen zunächst Beiträge, welche die Serie
verorten
helfen: Hans Esselborn untersucht die Topoi der Kritik an Perry
Rhodan.
Diese sei in den 70er Jahren sehr polemisch und halte sich nicht immer
an
wissenschaftliche Standards. Erst in den 80er Jahren werde das
Verhältnis der
Wissenschaft zu der Serie sachlicher. Bernhard Kempen entfaltet die
Publikationsgeschichte der Serie, ihre Erfolge und ihre Misserfolge. Er
legt genauer
dar, was sich alles im Laufe der Zeit unter der Marke "Perry Rhodan"
angesammelt hat. Rainer Nagel erweitert diese Perspektive in den
internationalen Raum. Er untersucht die Probleme, die sich mit der
amerikanischen Übersetzung von Perry Rhodan ergeben haben.
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Bis
hierhin kann sich
auch der nicht eingeweihte Leser ein
Bild von der Perry Rhodan-Serie gemacht haben. Weiterführend
untersucht
Dierk Spreen die Serie unter einer kultursoziologischen Perspektive als
Massenmedium. Er stellt heraus, dass es sich zwar um ein
massenkulturelles
Phänomen handelt, beharrt jedoch darauf, dass Perry Rhodan den
Begriff
der Massenkultur auch immer überschreite und insofern als kulturelle
Singularität wahrgenommen werden müsse. Hartmut Kasper entwickelt
seinen
motivgeschichtlichen Ansatz weiter und untersucht die Serienkarriere
der
Superintelligenz ES. Er zeigt an diesem Beispiel, dass die
Hauptgestalten der
Serie sich entwickeln und keine dogmatisch festgelegten Figuren sind.
Anhand
einzelner Geschichten analysiert Regina Schleicher die
Geschlechterbilder in
der Serie. Entgegen anderen Untersuchungen konstatiert sie, dass die
PR-Welt
durchaus keine reine Männerwelt darstellt. Problematisch bleibe
allerdings,
dass die Serie in letzter Zeit den gender trouble einfach nicht
mehr
anspricht, der notwendig entsteht, wenn Geschlechtlichkeit thematisiert
wird.
Eine kritische Position auf Aspekte der derzeitigen Serienentwicklung
nimmt
auch Rainer Stache ein. Er plädiert dafür, dass Fans und Leser ernst
genommen
werden wollen und spricht sich deutlich gegen eine seiner Meinung nach
überhandnehmende Selbstironisierung der Serie aus. Gregor Sedlag
beschreibt Perry
Rhodan mit Michel Foucault als Archiv historischer Erfahrung der
Bundesrepublik. Er benennt die Veränderungen der Position der Serie im
Diskurs
"Deutschland". Aber er mildert das Stachesche Verdikt ab, denn heute
seien alle medialen Konsumangebote durch ironisierende
Realitätseinbrüche
gekennzeichnet. Der Leser antworte dem Autor auf Augenhöhe und
unterwerfe sich
ihm nicht mehr. Damit werde die Produktions- und Rezeptionswirklichkeit
der Perry-Rhodan-Serie
zum Vorbild für eine weitere Emanzipation der deutschen Gesellschaft
von
obrigkeitsstaatlichen Vorstellungen. Schließlich untersucht Alexander
Seibold
die Serie aus einer theologischen Perspektive. Er beschreibt, in
welcher Form
und Bandbreite in der Serie religiöse Motive und theologische Probleme
verhandelt werden.
Namentlich
zu
danken
haben die
Herausgeber insbesondere Klaus N. Frick von der Perry-Rhodan-Redaktion,
weil
er
immer mit Rat und Tat zur Seite stand.
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Literatur:
- Beck, Ulrich:
Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere
Moderne. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986.
- Benjamin, Walter:
Das
Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen
Reproduzierbarkeit. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1963.
- Flessner, Bernd (Hrsg.):
Nach dem Menschen. Der Mythos einer
zweiten Schöpfung und das Entstehen einer posthumanen Kultur.
Rombach, Freiburg im Breisgau 2000.
- Flessner, Bernd:
Antizipative Diffusion. Science Fiction als
Akzeptanzbeschleuniger und Wegbereiter einer multitechnokulturellen
Gesellschaft. In: Flessner, Bernd (Hrsg.) 2000, S. 245-264.
- Galle, Heinz J.:
Volksbuecher und Heftromane. Ein Streifzug durch
100 Jahre Unterhaltungsliteratur. EDFC, Passau 1998.
- Giddens, Anthony:
Konsequenzen der Moderne. Suhrkamp,
Frankfurt am Main 1996.
- Graf, Werner: Die
Rätselwelt. Auskunft über tausend Wochen
Perry-Rhodan-Lektüre. In: Literatur & Erfahrung 7, 1981, S.
45-64.
- Kasper, Hartmut:
Seht, ich
mache alles neu. Messianische Zukünfte
innerhalb der Achtundsechziger-Jugendkulturen. In: Ästhetik &
Kommunikation 120, 2003, S. 97-102.
- Maase, Kaspar:
Grenzenloses Vergnügen. Der Aufstieg der
Massenkultur 1850-1970. Fischer, Frankfurt am Main 1997.
- Pukallus, Sylvia/Hahn,
Ronald
M./Pukallus, Horst: "Perry Rhodan" as
a Social and Ideological Phenomenon. In: Science Fiction Studies 6,
1979, S. 190-200.
- Schenda, Rudolf:
Die
Lesestoffe der Kleinen Leute. Studien zur
populären Literatur im 19. und 20. Jahrhundert. Beck, München 1976.
- Schröder, Torben:
Science
Fiction als Social Fiction. Das
gesellschaftliche Potential eines Unterhaltungsgenres. Lit, Münster
1998.
- Schwonke, Martin:
Vom Staatsroman zur Science Fiction. Eine Untersuchung über Geschichte
und Funktion der naturwissenschaftlich-technischen Utopie.
Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1957.
- Uerz, Gereon: Der
imaginäre Bindestrich. Zum Verhältnis von
‚Science' und ‚Fiction'. In: Ästhetik & Kommunikation 104,
1999, S. 15-21.
© by Dierk Spreen
Version
vom 30.09.03 |
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Dierk Spreen: Perry Rhodan Studies -
einleitende Bemerkungen
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7 |
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Dietmar Dath: Simile venit ad simile:
Warum man Superintelligenzen nicht vergleichen kann
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13 |
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Hans Esselborn: Topoi der Perry-Rhodan-Forschung
seit
den
60er Jahren
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26 |
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Rainer Nagel: Perry Rhodan in der
Übersetzung. Perspektiven der internationalen Rezeption aus
linguistischer Sicht
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48 |
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Bernhard Kempen: Archive des Imperiums.
Die Publikationsgeschichte der Perry-Rhodan-Serie
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68 |
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Dierk Spreen: Kleine
Massenmedien. Zum
Verhältnis von produktiver Rezeption und massenkultureller
Vergesellschaftung am Beispiel der Perry-Rhodan-Heftserie
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86 |
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Hartmut Kasper: Robby, ES und THOREGON -
die
Entwicklung der Superintelligenz im Perry-Rhodan-Kosmos
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107 |
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Regina Schleicher: Gender mit wenig Sex.
Geschlechterverhältnisse in der Heftserie Perry Rhodan
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121 |
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Rainer Stache: Der Leser als Maßstab.
Die Serie muss die Leser ernstnehmen, sonst wird sie von den Lesern
nicht mehr ernstgenommen werden
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133 |
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Gregor Sedlag: Der Perry-Rhodan-Kosmos
als
Reflex
der politischen Geschichte der BRD
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152 |
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Alexander Seibold: Der Gott der Terraner |
163 |
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Rezensionen (soweit
mir
bekannt)
- Fanzine Kurier (von Clemens Nissen)
- fictionfantasy
(von Erik Schreiber)
- "Dieses Buch
versteht sich als der Beginn einer im Bereich des Science Fiction
Studies anzusiedelnden Reihe von interdisziplinären Untersuchungen zum
Thema Perry Rhodan. [...] Wenngleich die Lektüre stellenweise hohe
Konzentration erfordert, weil Germanisten- und Soziologendeutsch
gesprochen wird, so ist das Buch doch mit Liebe gemacht und präsentiert
eine Reihe neuer Erkenntnisse, die es nicht nur für ein
wissenschaftliches Fachpublikum interessant machen." (Eckhard
Schwettmann: Fast alles über Perry
Rhodan. Das Buch für Fans. humboldt, Hannover 1997, S. 197)
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