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Cyborgs und andere Techno-Körper

Ein Essay im Grenzbereich von Bios und Techne

(
Cyborgs and other techno-bodies. An essay on the threshold between life and technology)

Passau 1998/2. Aufl. 2000. edfc
ISBN 978-3-932621-07-9, 9,25 eur

 



KURZBESCHREIBUNG:



Die Cyborgisierung des Menschen erzwingt eine "innere" Disziplinierung, die ganz direkt auf der Ebene des Nervensystems wirkt. Die Institution, welche die Körperdisziplinierung trägt, setzt nicht mehr an der leiblichen Oberfläche an sie ist keine gesellschaftliche Institution im klassischen Sinne mehr. Diese Institution ist nunmehr der Leib selbst.

Denkbar sind eine ganze Reihe verschiedner technisch-organischer Hybridmenschen. Der Essay schlüsselt das Feld des Techno-Körpers auf und versucht in kritischer Absicht den inneren Motiven nachzuspüren, die vielen Phantasmen der Technisierung des Leibes zu Grunde liegen.


Das Feld des Techno-Körpers


aus: Cyborgs und andere Technokörper, S. 20.

Cover








INHALTSVERZEICHNIS:
REZENSIONEN:


1. Erste Schritte in ein Grenzgebiet

7

2. Kurze Geschichte der "zweiten" Schöpfung

30

3. Drei Phantasmen der Grenzüberschreitung

52

4. Morlocken und Techno-Bürger

74

5. Techno-Humanismus?

83

6. Auf dem postatomaren Schlachtfeld

97

7. Ästhetik des Postatomaren

115

8. Techno-Ängste

128

9. Spiegelspiel der Texte des Körpers

144

10. Fiction Science I

159

11. Fiction Science II

165

Literatur

172

Zitierte Romane

178

Filmographie

178

Bildnachweis

181

Namensverzeichnis

183

Der Essay »spricht sich mit Michel Foucault und Günther Anders dafür aus, den Menschen nicht länger ins Zentrum der Technikkultur zu rücken und auf eine Idealbestimmung seines ›Wesens‹ zu verzichten. Stattdessen scheint eine dekonstruktivere ›Naturwissenschaft der Techno-Kultur‹ nötig, welche die Kulturprodukte als selbständige Phänomene begreift und untersucht ... Mittels einer ›Fiction Science‹ könnten derart künftige Möglichkeiten zwischen gesellschaftlicher Technologie und technoiden Wunschvorstellungen untersucht werden.«
Ästhetik & Kommunikation (108/2000)



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